Reisebericht
                                                             Tossa de Mar 2002

Hallo Tossa Fans

Seit 1986 fahren wir in unser geliebtes Tossa de Mar.

Anfahrt am 19. Juli 2002 über Mühlhausen, Dole, Lyon, Orange, Montpellier Richtung Barcelona. Ausfahrt (Sortida oder Salida) Nr. 9. Nicht die erste nach Tossa beschilderte Abfahrt (die geht nämlich über Lloret de Mar)  sondern weiter Richtung Llagos-tera. Die ehemalige Serpentinen-Strecke ist neu und super aus-gebaut.  Endlich sind wir wieder "zu Hause" ;-)). Erster Stopp natürlich bei Juan im Hostal

Antina (unserem Wohnzimmer direkt am Wohnzimmer der Prop-sons) an der Ave de Catalunja. Dort bekommt man den besten Sangria von ganz Tossa. Bei unseren ersten Urlauben in Tossa wohnten wir bei Juan und Maria. Die beiden sind Klasse und immer für Ihre Gäste da.

Dann Aufbruch zu unserem Appartement hoch über Tossa. Toller Blick zur Burg und zum Meer.

Der erste Ferientag beginnt mit einem Superfrühstück in der Bar Elsa, neben dem Hotel Don Juan. Toast, Eier, Bacon, Kaffee oder Tee mit Orangensaft für € 2,75. An der Hauptsrasse bezahlt man glatte € 5,00 mehr. Dann endlich ab zum Meer. Wir sind immer am Hauptstrand zu finden. Beim mie-ten der Liegen merkt man deutlich den Teuro raus, aber wir haben ja Urlaub. Das Wasser ist schön warm und sauber, die Sonne scheint einfach herrlich.

Gleich am ersten Tag erleben wir ein Naturschauspiel der beson-deren Art. Plötzlich zieht am Strand dichter Nebel auf.

Dieser Nebel ist nur am Strand

und wird so dicht, dass man nicht mehr das Wasser sieht.

Wir lernen nette Leute aus Osna-brück kennen und verabreden uns für den nächsten Tag zur Fahrt nach Platja de Aro. dort ist der Strand größer, der Sand feiner und es gibt mehr Wellen. Für die Kid´s einfach genial. Abends gibt es dann wieder leckeren Sangria bei Juan. So ziehen sich einige entspannte Urlaubstage dahin.

Wohin geht man am Abend es-sen?

Empfehlenswert ist das Cafe Berlin in der Villa Vella. Super gutes Essen, z.b. Tintenfisch mit Bratkartoffeln € 7,50.

ein komplettes Menü bekommt man für € 6,80. Der Chef persön-lich bedient und spricht auch super gut Deutsch.

 

In der gleichen Strasse ist das Restaurant von Rosa. Im Schaufenster an der Strasse kann man sehen, dass alles frisch ist..

Toller Innenhof, gemütlich, man fühlt sich wohl und isst für kleines Geld ( z.b. eine Fischplatte, reichlichst für € 11,00) Auch die Paella kann sich sehen lassen.

Das Lokal öffnet jedoch erst ab 19.00 Uhr.

Neben der großen Kirche befindet sich das Restaurant Marin. Gutes Menü ab € 8,50 und super Muscheln nach Seemanns-art.

Ich lese immer wieder über Dinos Restaurant. Mit Dino habe ich so meine  Probleme. 1986 lernten wir über Kurt den "braven" Dino kennen. Dino gab sich uns als kein Wort Deutsch sprechender Spanier mit einer kleinen Imbiss-bude aus und hat uns total ver-arscht und lächerlich gemacht .Da ich sehr nachtragend bin, haben wir bis heute noch keinen Fuß in sein Lokal gesetzt. Jedoch sehen wir Dino jedes Jahr von weitem. Über seine Pizza können wir uns keine Meinung bilden. Gemütlich sieht es aber bei ihm aus.

Nach ein paar weiteren Tagen lernen wir Gerd (von uns Sachsen Paule genannt) und Familie aus Wuppertal kennen. Gerd ist eine Granate und wir haben viel Spaß miteinander. Ach ja und Abends wieder eine leckere Sangria bei Juan.

Am 26. Juli hat unser Chrissi Geburtstag und er wünscht sich eine Schifffahrt nach Fenals. Natürlich mit dem Dofi Jet (hat auch einen Glasboden). Zwei Buchten nach Fenals befindet sich der Strand von St. Christina. Dort geht es seicht ins Wasser und der Strand ist sehr feinsandig - toller Strand.

Vorsicht, nehmt was zu Essen mit ! Dort ist es sehr teuer und das OpenAir Restaurant ist total überfüllt und dreckig. Man kommt sich wie in einer Fabrikkantine vor.

Zurück nach Tossa - schönster Ort der Costa Brava.

Am nächsten Abend lernen wir Familie Propson kennen. Per E-Mail hatten wir schon einige Male Kontakt und in diesem Jahr sollte es wahr werden. Wir treffen uns bei Angel und Maria in der Bar "Filomena", dem "Wohnzimmer" der Propsons.

Wir haben einen netten Abend und quatschen über alles mögliche, vor allem über unser heiß geliebtes Tossa.

Von Lothar kam auch die Anregung, diesen Reisebericht zu schreiben.

Bis zum Ende des Urlaubs haben wir uns noch öfter getroffen, mal in

 

 unserem "Wohnzimmer"

und mal in seinem "Wohn-zimmer".

 Bei reichlich Sangria haben wir Erfahrungen und Erinnerungen ausgetauscht.

Falls mal ein Arzt benötigt wird, fahrt zum Casa del Mar (Ave de Catalunja, nach dem ersten Kreisel 200 m rechts). Mit dem E111 Krankenschein gibt es überhaupt keine Probleme. Keine Vorkasse. Mit Englisch oder Deutsch kommt man gut weiter. Ärzte und Schwestern sind sehr nett; ich spreche aus Erfahrung.

Medikamente holt man am besten in der Apotheke Richtung Bus-bahnhof. Man spricht gut Deutsch und erklärt einem die Wirkung und Anwendung der Medikamen-te. Ohne Rezept bekommt man einfach alles und auch noch wesentlich billiger als bei uns.

Tipp: Antibabypille viel, viel billiger als bei uns.

Ein paar Meter weiter am Ende der Strasse befindet sich der Busbahnhof. Von dort aus fährt jede Stunde ein Bus nach Barce-lona. Diese tolle Stadt muss man unbedingt besuchen. Das Meer-esaquarium am Hafen, Sight-seeingtour mit dem Touristen-bus´, das ´HardRockCafe am Plaza de Catalunja, die Markt-hallen an der Rambla und noch vieles, vieles mehr.

Zurück nach Tossa.

Falls ihr mal ein paar besinnliche Minuten bracht, besucht doch einmal den Friedhof hinter dem Busbahnhof. Spanische Friedhöfe sind schön anzusehen und man fühlt und spürt die Ruhe, die man vielleicht einmal braucht um in sich zu gehen.

Der letzte Tipp. Falls ihr mal einen Unfall habt oder einen Dolmet-scher braucht, meldet Euch bei "El Ruedo" am 1. Kreisel und fragt nach Theo Holm.

Theo wohnt seit 20 Jahren in Tossa und spricht perfekt Span-isch. Er hat schon so manchem geholfen, ist sehr nett und hilfs-bereit.

Am 3. August ist unser Urlaub zu Ende.

Gegen 5.00 Uhr am Morgen geht es ab nach Hause - diesmal ohne Stau

aber mit viel Regen.

Der Abschied von Tossa fällt uns schwer, ist jedoch nur von kurzer Dauer. Ab 18. Oktober sind wir wieder Vorort bis dann

 

Konstanze Schmitt

 

 

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Copyright © 2002 Artur Schmitt
Stand: 17. November 2002